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Hugo Junkers - Ein Leben für die Technik TitelCollage
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Hugo Junkers im Internet

Das Projekt Junkers.de soll umfassend über das Leben und Werk Hugo Junkers' informieren und einen Einblick geben in die Person dieses großen deutschen Erfinders und Industriellen. Mit Junkers.de möchte Bernd Junkers, ein Enkel Hugo Junkers', das Andenken seines Großvaters wahren und verbreiten.


* Der Konstrukteur Otto Reuter [Kalenderblatt Nr. 47 vom Januar 2012]
Vor 90 Jahren starb in Dessau ein junger Ingenieur, der zu den begabtesten Mitarbeitern von Prof. Junkers gehörte. Weltweit bekannt geworden ist er als der Konstrukteur des ersten reinen Verkehrsflugzeuges in Ganzmetallbauweise, der Junkers F 13. Dabei hatte ihn Professor Junkers überhaupt nicht als Flugzeugkonstrukteur vorgesehen, als er ihn Ende 1915 einstellte. Otto Reuter war Motorenfachmann und sollte aus den stationären Schweröl-Gegenkolbenmotoren von Junkers leichte Flugmotoren mit Benzineinspritzung entwickeln. ...
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* 8. Oktober 1919: Der Moskauflug der F 13 "Annelise" [Kalenderblatt Nr. 46 vom Dezember 2011]
Am Sonntag, den 5. Oktober 1919 landete zur Mittagszeit bei trüben Wetter ein sechssitziges Verkehrsflugzeug auf dem Flugplatz Johannisthal, das bei den flugbegeisterten Berlinern einiges Aufsehen erregte. Gehört oder gelesen hatten sie bereits von diesem Flugzeug, sein Höhenweltrekord vor vier Wochen hatte in vielen Zeitungen gestanden. ...
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* 23. Sept. 1916: Todessturz von Unteroffizier Schade mit einer Junkers J 2 [Kalenderblatt Nr. 45 vom Oktober 2011]
"Wie kann man nur solche Dinger bauen?" machte sich der in Dessau zu Besuch weilende Flugzeugmeister über die Begeisterung seines Flugschülers Max Schade lustig, als dieser ihm stolz auf einer Wiese bei Dessau vor das neue Jagdflugzeug der Junkerswerke führte. Der Eindecker entsprach so gar nicht dem damals üblichen Militärflugzeugstandard. Bisher galt es als erwiesen, dass ein Jagdflugzeug leicht gebaut sein musste, um sich schnell und wendig durch die Luft bewegen zu können, deshalb wurde nur Holz und Stoff als Baumaterial verwendet. Dieses Flugzeug hier aber bestand ganz aus Metall. ...
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* 24. Juni 1923: Das Ende der ersten Südamerika-Expedition [Kalenderblatt Nr. 44 vom September 2011]
Anfang April 1923 hatte die Junkers-Südamerika-Expedition nach Überwindung zahlreicher Schwierigkeiten den brasilianischen Bundesstaat Parà erreicht. Bisher waren dem Pionierflug von Kuba nach Argentinien der Mechaniker Wilhelm Thill und die F 13 D 217 "Flamingo" zum Opfer gefallen. Leider sollten es nicht die einzigen Opfer bleiben ...
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* März 1923: Die Junkers-Südamerika-Expedition auf dem Weg nach Brasilien [Kalenderblatt Nr. 43 vom März 2011]
In Rio de Janeiro hatten sich die Junkersvertreter Walter Stahl und Hans Gronau inzwischen sorgfältig auf das Eintreffen der Südamerikaexpedition vorbereitet. Das Programm war in großen Zügen festgelegt, die Liste der einzuladenden Gäste ausgearbeitet und die technischen Vorbereitungen für die geplanten Rundflüge getroffen worden, doch sie warteten vergeblich auf die beiden Flugzeuge ...
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* Februar 1923: Die Junkers-Südamerika-Expedition in Venezuela [Kalenderblatt Nr. 42 vom Februar 2011]
Die von den amerikanischen Piloten in Santo Domingo als schwierig eingeschätzte erstmalige Überfliegung des Karibischen Meeres verlief ohne größere Probleme, auch die vorausberechnete Flugzeit wurde nur geringfügig überschritten. Nach der Landung in La Guaira entschloss sich Expeditionsleiter Walter Jastram daraufhin, seinen dringend benötigten Bordmechaniker Werner Junkers, der per Dampfer auf dem Weg nach Argentinien war, nach Venezuela zurückzubeordern. Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich später herausstellen wird...
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* Januar 1923: Die Junkers-Südamerika-Expedition in der Karibik [Kalenderblatt Nr. 41 vom Januar 2011]
Nach Beendigung der Reparaturarbeiten an der F 13 "Birkhahn" im Junkersstützpunkt Almendaresbucht bei Havanna erhielt der Expeditionsleiter Walter Jastram einen ungewöhnlichen Auftrag. Anlass war ein schreckliches Unglück: Das Flugboot "Columbus" der amerikanischen Aero-Marine A.-G. war am 14. Januar 1923 auf einem regelmäßigen Postflug von Key West nach Havanna ins Wasser gestürzt, dabei waren fünf Passagiere ertrunken: der amerikanische Multimillionär Edwin F. Atkins, seine beiden kleinen Söhne und deren Kindermädchen. Der Pilot und zwei weitere Passagiere konnten gerettet werden. ...
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* Dezember 1922: Start der ersten Junkers-Südamerika-Expedition [Kalenderblatt Nr. 40 vom Dezember 2010]
Nach dem erfolgreichen Erstflug und aufsehenerregenden Höhenweltrekord ihres ersten Verkehrsflugzeuges F 13 im Jahre 1919 wollte den Junkerswerken die Markteinführung ihres neuartigen und bahnbrechenden Ganzmetalleindeckers nicht so recht gelingen. Der Ansturm der Käufer blieb aus, da Europa nach dem Ende des ersten Weltkrieges mit Militärflugzeugen überschwemmt war und überall Luftfahrtgesellschaften aus dem Boden schossen, die damit Luftverkehr betrieben. Dabei stand die Postbeförderung im Vordergrund, reisewillige Personen zogen die vertraute Eisenbahn oder das bequeme Auto vor. ...
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* 10. September 1931: Der Ozeanflugversuch der W 33 "ESA" [Kalenderblatt Nr. 39 vom September 2010]
Am 10. September 1931 startete in Lissabon eine W 33 morgens um 9 Uhr dreißig zu einem Flug nach Nordamerika. Das Flugzeug trug den Namen "Espírito de Santo Agostinho", kurz ESA genannt, und gehörte Wilhelm Rody aus Bad Ems. Dieser junge Mann aus reichem Hause hatte eine größere Erbschaft gemacht und wollte sich einen großen Traum erfüllen: einen Flug als Passagier von Berlin nach New York. Die erste Etappe von Berlin nach Lissabon hatte er bereits hinter sich gebracht, jetzt folgte der schwierigste Teil der Reise - der Flug über den Transatlantik. ...
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* 7. August 1922: Zimmermann gewinnt den "Großen Tyrrhenischen Pokal" [Kalenderblatt Nr. 38 vom August 2010]
Im Sommer 1922 hatte der Junkers-Luftverkehr nach anderthalbjähriger Tätigkeit in Deutschland und der Schweiz bereits erste Erfolge aufzuweisen. Zwischen Berlin und Genf bestand eine durchgehende Luftverkehrsstrecke, die nach Plänen des Leiters der Abteilung Luftverkehr, Gotthard Sachsenberg, den Ausgangspunkt für ein europäisches Luftverkehrsnetz bilden sollte. Sein nächstes Ziel war die Weiterführung dieser Strecke nach Italien. ...
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* 8. Juli 1892: Patentanmeldung des Junkers-Oechelhaeuser-Gegenkolbenmotors [Kalenderblatt Nr. 37 vom Juli 2010]
Am 8. Juli 1892, einem Freitag, meldete ein junger Ingenieur namens Hugo Junkers ein Patent an, das sein ganzes weiteres Leben entscheidend beeinflussen und dessen Umsetzung und Vervollkommnung ihn bis in das hohe Alter beschäftigen sollte.

Das Patent Nr. 66961 mit der umständlichen Bezeichnung "Hochdruck-Gasmaschine mit zwei in demselben Arbeitsraum in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Kolben" war das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Dessauer Ingenieur Wilhelm v. Oechelhaeuser, der die Arbeit an diesem Motor veranlasst und finanziert hatte. Der neuartige Motor ging deshalb auch als "Junkers-Oechelhaeuser-Gegenkolbenmotor" in die Technikgeschichte ein. ...
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* Juli 1928: Junkers-Flugzeuge retten Mitglieder der Nobile-Expedition [Kalenderblatt Nr. 36 vom Juni 2010]
Am 2. Juni 1928 empfing der junge russische Lehrer Nikolai Reinhold Schmidt mit seinem selbstgebastelten Kurzwellenempfänger einen SOS-Ruf: Die von Umberto Nobile organisierte Nordpol-Expedition war in der Nähe von Spitzbergen abgestürzt und rief um Hilfe. Schmidt löste daraufhin sofort eine internationale Rettungsaktion aus. ...
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* 26. Mai 1929: Höhenweltrekord einer Junkers W 34
[Kalenderblatt Nr. 35 vom Mai 2010]
Hochrufe und Begeisterung empfing Willi Neuenhofen, als er mit seiner W 34 D-1110 am 29. Mai 1929 aus großer Höhe wieder auf dem Flugplatz Dessau landete. Nach vielen Versuchsflügen war es endlich geglückt, den Weltrekord des Amerikaners Soucek von Anfang Mai über 11.930 m zu knacken; Neuenhofen hatte ihn mit 12.739 m um etwas mehr als 800 m überboten....
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* 22. April 1925: Das fliegende "Bügeleisen" wird zugelassen [Kalenderblatt Nr. 34 vom April 2010]
Am 22. April 1925 wurde mit der T 29 ein Sport- und Reiseflugzeug der Junkerswerke zugelassen, dass zwar als wellblechverkleideter Ganzmetall-Tiefdecker sofort als typisches Junkersflugzeug erkennbar war, jedoch in der Reihe der von den Junkersingenieuren konstruierten schwachmotorigen Kleinflugzeugen eine völlige Neuheit darstellte....
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* Sensation vor 80 Jahren:
Die erste Ost-West-Überquerung des Atlantiks

Nur knapp ein Jahr nach dem Aufsehen erregenden Alleinflug des Amerikaners Charles Lindbergh von New York nach Paris gelang den Fliegern Hermann Köhl, James Fitzmaurice und Freiherr Ehrenfried von Hünefeld im April 1928 mit der Junkers W 33 "Bremen" die weitaus schwierigere Überquerung des Atlantiks in umgekehrter Richtung. Heftige Gegenwinde zehrten am Benzinvorrat und Nebelwände behinderten die Sicht, um ein Haar wäre das Flugzeug im Atlantik versunken...
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* 75. Todestag von Prof. Hugo Junkers [Februar 2010]
Nach der Machtergreifung 1933 stand Hugo Junkers den Aufrüstungsplänen der Nationalsozialisten im Wege. Er wurde in einem Geheimverfahren vorübergehend unter Hausarrest gestellt und unter Androhung eines Landesverratsprozesses zur Übereignung seiner Flugzeug- und Flugmotorenwerke an das Reich gezwungen. Er durfte seine Firmen nicht mehr betreten und starb am 3. Februar 1935, seinem 76. Geburtstag in Gauting bei München....
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* 9. Februar 1935: Ein merkwürdiges Staatsbegräbnis (Zum 75. Todestag von Prof. Hugo Junkers) [Kalenderblatt Nr. 32 vom Februar 2010]
Am 9. Februar 1935 fand auf dem Münchner Waldfriedhof ein bemerkenswertes Staatsbegräbnis statt. Die zahlreichen Trauergäste waren zum großen Teil von weit hergereist. Sie kamen aus dem anhaltinischen Dessau und waren Direktoren, Angestellte und Arbeiter der Junkerswerke, die ihrem ehemaligen Arbeitgeber Professor Hugo Junkers das letzte Geleit geben wollten. Angeordnet hatte dieses prunkvolle Begräbnis Reichskanzler Hitler persönlich. Sein Stellvertreter Rudolf Hess legte nun einen Kranz an dem Grab ausgerechnet des Mannes nieder, der vorher monatelang als Staatsfeind verfolgt und um sein Lebenswerk gebracht worden war...
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* 8. Oktober 1923: Eröffnung des Flugplatzes Berlin-Tempelhof [Kalenderblatt Nr. 31 vom Oktober 2009]
Am 8. Oktober 1923 wurde das Tempelhofer Feld, ein ehemaliges Manövergelände der Berliner Garnisonen, seiner neuen Bestimmung als Flughafen der Stadt Berlin übergeben. Berlin war damit die einzige Großstadt, die einen Flugplatz im Stadtgebiet besaß - zur Freude der Berliner...
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* 25. Juni 1919: Erstflug der Junkers F 13
[Kalenderblatt Nr. 24 vom Juni 2009]
Vor 90 Jahren erhob sich am 25. Juni erstmals ein kleines, sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau grundlegend revolutionierte und den Grundstein für den Aufbau eines Weltluftverkehrs legte - die Junkers F 13. ...
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* 150. Geburtstag von Hugo Junkers - Die Luftfahrt-Branche
ehrte am 3. Februar 2009 einen ihrer großen Pioniere.


Hugo Junkers war der bedeutendste Industrielle des deutschen Verkehrsflugzeug- und Flugmotorenbaus seiner Epoche und einer der wegweisenden Luftfahrt-Pioniere weltweit. Am 3. Februar dieses Jahres feiern Luftfahrt- und Technik-Begeisterte in aller Welt ein ganz besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren - am 3.Februar 1859 - wurde er der geniale Erfinder als Sohn eines Webereibesitzers in Rheydt geboren. 1895 gründete er in Dessau sein erstes Unternehmen, in dem später auch der weltbekannte Junkers-Gasbadeofen produziert wurde. Diese Durchlauferhitzer lieferten den Menschen erstmals bequem warmes Wasser aus der Leitung. Für Hugo Junkers bildeten sie die finanzielle Grundlage für seine Forschung und den wirtschaftlichen Rückhalt für sein Firmenimperium.
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* Das Junkers-Kalenderblatt  [Dez. 2008]
Wer flog den ersten Eindecker aus Metall? Wann flog der sogenannte Luft-Schlafexpress? Und wer war der erste Steward der Lufthansa A.G.? Mit dem Junkers Kalenderblatt beantworten wir diese Fragen und bieten Ihnen in regelmäßigen Abständen informative und unterhaltsame Artikel aus der Luftfahrtgeschichte. Und wenn Sie keine Ausgabe verpassen wollen, können Sie die Artikel auch abonnieren.
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* Sensation vor 80 Jahren:
Die erste Ost-West-Überquerung des Atlantiks

Nur knapp ein Jahr nach dem Aufsehen erregenden Alleinflug des Amerikaners Charles Lindbergh von New York nach Paris gelang den Fliegern Hermann Köhl, James Fitzmaurice und Freiherr Ehrenfried von Hünefeld im April 1928 mit der Junkers W 33 "Bremen" die weitaus schwierigere Überquerung des Atlantiks in umgekehrter Richtung. Heftige Gegenwinde zehrten am Benzinvorrat und Nebelwände behinderten die Sicht, um ein Haar wäre das Flugzeug im Atlantik versunken...
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* Geburtsstunden eines Mythos: Die Ju 52
Der frühe Luftverkehr war ein Zusatzgeschäft. Nur massive staatliche Subventionen erhielten die Fluglinien am Leben. Hugo Junkers hatte jedoch höhere Pläne. Die hervorragenden Erfahrungen mit der Typenreihe von der F 13 über die W 33 bis zur G 31 hatten gezeigt, dass nicht nur der Passagierverkehr, sondern auch der Transport von Gütern eine große Zukunft hatte.
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* Am Anfang steht der "Blechesel": Die Junkers F 13
Mit ihrem Erstflug am 25. Juni 1919 begann für die Junkers F 13 ein Welterfolg, wie er keinem anderen Flugzeug zuvor beschieden war. Mit dem Kabinen-Verkehrsflugzeug in Ganzmetall-Ausführung gelang Hugo Junkers und seinem Konstrukteur Otto Reuter ein großer Wurf, der für fast ein Jahrzehnt die Richtung des Flugzeugbaus auf internationaler Verkehrsebene bestimmte.
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* Nurflügler als Zukunftsvision
Die Visionen Hugo Junkers' reichten weit in die Zukunft. Schon 1910 erhielt er ein Patent auf ein Flugzeug, bei dem alle nicht zum Auftrieb beitragenden Komponenten vermieden und Triebwerke, Treibstofftanks sowie Besatzung, Passagiere und Fracht in einem dicken Flügel untergebracht werden sollten.
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* Wärme für alle: Junkers & Co
Seine Schwäche für Flugzeuge hat Hugo Junkers erst spät entdeckt. Seinen Aufstieg als Unternehmer begleitete vielmehr die Thermotechnik, die eng mit dem Namen Junkers & Co., kurz "Ico" verbunden ist. Vor allem die Junkers-Gasbadeöfen sorgten dabei für eine kleine Revolution in den Badezimmern: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde fließend warmes Wasser für die breite Masse des Volkes erschwinglich.
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A 50 Alle fliegenden Exemplare
Im Bild links: A 50 | Baujahr: 1930
Informationen und Bilder zu allen heute noch
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Der fliegende Mensch Reklame und Corporate Identity
Hugo Junkers hat sich frühzeitig um eine gezielte Reklame in der Selbstdarstellung seiner Unternehmen gekümmert und dabei gezielt Werbung und Imageaufbau betrieben.
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9. Februar 2010

75. Todestag von Hugo Junkers
Ein merkwürdiges Staatsbegräbnis fand am 9. Feb. 1935 am Münchner Waldfriedhof statt. Angeordnet hatte dieses prunkvolle Begräbnis Reichskanzler Hitler persönlich. Sein Stellvertreter Rudolf Hess legte nun einen Kranz an dem Grab ausgerechnet des Mannes nieder, der vorher monatelang als Staatsfeind verfolgt und um sein Lebenswerk gebracht worden war...
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* Junkers Dessau - Fotografie und Werbegrafik [div. Autoren] Junkers Dessau - Fotografie und Werbegrafik
Die Junkers-Werke in Dessau waren bekannt vor allem für Flugzeugproduktion und Warmwassertechnik. Wie kaum ein anderer deutscher Konzern standen sie in den 1920er Jahren für technische Innovation und die Zusammenarbeit mit Künstlern und Intellektuellen. Darunter waren auch viele Vertreter des Bauhauses, das seit 1926 ebenfalls in Dessau ansässig war

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