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Junkers Bosch

Kalenderblätter

F 13 "Eisvogel" auf Spitzbergen

F 13 "Eisvogel" auf Spitzbergen

8. Juli 1923: Nordpol - Die Überfliegung des 82. Breitengrades

Wie bereits im Kalenderblatt 25 berichtet, wollten die Junkerswerke dem Polforscher Roald Amundsen bei seinem Vorhaben, den Nordpol mit einer Junkers F 13 zu überfliegen, eine Flugzeugexpedition entgegensenden, um ihm im Notfalle zu Hilfe eilen zu können. Nachdem nun Amundsen nach einer Havarie seines Flugzeuges den Polflug abgesagt hatte, unternahm die Junkersexpedition selbst einige Erkundungsflüge in die Arktis, die problemlos verliefen. Nach einem 1000-km-Flug bis zum 80.

F 13 auf Spitzbergen

F 13 auf Spitzbergen

7. Juli 1923: Spitzbergen - Ein 1000-Kilometer-Flug über die nördliche Eiswelt

Am 29./30. September 1921 stellten die beiden amerikanische Piloten Edward Stinson und Lloyd Bertaut einen sensationellen Weltrekord auf: sie blieben mit ihrer Junkers F 13 - in Amerika als JL-6 bezeichnet - insgesamt 26 Stunden, 5 Minuten und 32 Sekunden ununterbrochen in der Luft. Dabei legten sie eine Strecke von 4270 km zurück. Dieser Dauerflugrekord ließ in dem Nordpolforscher Roald Amundsen den Plan reifen, mit einem solchen Flugzeug den Nordpol zu überqueren. Ausgangspunkt sollte Point Barrow an der Nordküste Alaskas sein, Ziel war Spitzbergen.

F 13 "Herta"

F 13 "Herta"

25. Juni 1919: Erstflug der Junkers F 13

Vor 90 Jahren erhob sich am 25. Juni erstmals ein kleines, sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau grundlegend revolutionierte und den Grundstein für den Aufbau eines Weltluftverkehrs legte - die Junkers F 13.

Junkers F 13 im russischen Luftverkehr

Junkers F 13 im russischen Luftverkehr

31. Mai 1923: Eröffnung des Luftverkehrs auf der Strecke Moskau-Tiflis

Wie im Kalenderblatt Nr. 13 bereits berichtet, betrieb Junkers im Jahre 1923 in Russland eine eigene Luftverkehrsstrecke von Moskau nach Teheran. Über die Aufnahme des Flugverkehrs auf dieser Strecke berichtete das Junkers-Luftverkehr Nachrichtenblatt 1923 Nr. 4:


"Die russischen Zeitungen berichten über die Aufnahme des Flugverkehrs auf der ersten 'Sowjet-Magistrale' Moskau - Tiflis.

Bischof Graf Mikes mit seinem Sekretär Dr. Palkö und der Flugzeugbesatzung vor der F 13 mit der Kennung H-MACE

Bischof Graf Mikes mit seinem Sekretär Dr. Palkö und der Flugzeugbesatzung vor der F 13 mit der Kennung H-MACE

Mai 1923: Bischof Graf Mikes fliegt nach Rom

"Im Mai [1923] brachten die ungarischen und italienischen Blätter ausführliche Berichte über den Flug des Bischofs Johann Graf Mikes nach Rom zur Audienz beim Papste. Es handelt sich hierbei um eine bemerkenswerte Sonderleistung der der Betriebs-Gemeinschaft der Trans-Europa-Union angehörenden Aeroexpress R.T., Budapest.

Das Flugzeug H.-MACE der ungarischen Gesellschaft flog am 5. Mai vom Budapester Flughafen Matyasföld unter Führung des Direktors Pepi Maier nach Szombathely (Stein am Anger), um dort die Fluggäste aufzunehmen.

Ein Verkehrsflugzeug Junkers J 10 mit überdachtem Passagiersitz

Ein Verkehrsflugzeug Junkers J 10 mit überdachtem Passagiersitz

26. April 1919: Eröffnung des Luftverkehrs Dessau - Weimar

Anfang Februar 1919 beschlossenen die Junkerswerke, zu Propagandazwecken für die Anhaltische Regierung einen Kurierdienst von Dessau nach Weimar einzurichten. Am geeignetsten erschienen dafür die zweisitzigen Militärflugzeuge J 10, die mit einer Abdeckhaube für den Passagiersitz versehen werden sollen. Am 10. März 1919 war das erste Verkehrsflugzeug J 10 mit 200-Benz-Flugmotor für den Junkers-Luftverkehr fertiggestellt. Zwei Tage später wurden die ersten beiden Probeflüge durchgeführt.

Während der Leipziger Messe 1924 richtete die Abteilung Luftverkehr der Junkerswerke vom 1. bis 6. März einen täglichen Luftverkehr ein, der auf reges Interesse stieß. Trotz schlechter Witterung vor Beginn der Messe war die Platznachfrage für Streckenflüge außerordentlich rege, und am 1. März 1924 begann der Messeluftverkehr bei Schneesturm mit ausverkauften Flugzeugen. Die Preise waren verhältnismäßig niedrig gehalten; ein Streckenflug kostete 40 Mk., Hin- und Rückflug 75 Mk., ein kurzer Rundflug 10 Mk.

Während der Leipziger Messe 1924 richtete die Abteilung Luftverkehr der Junkerswerke vom 1. bis 6. März einen täglichen Luftverkehr ein, der auf reges Interesse stieß. Trotz schlechter Witterung vor Beginn der Messe war die Platznachfrage für Streckenflüge außerordentlich rege, und am 1. März 1924 begann der Messeluftverkehr bei Schneesturm mit ausverkauften Flugzeugen. Die Preise waren verhältnismäßig niedrig gehalten; ein Streckenflug kostete 40 Mk., Hin- und Rückflug 75 Mk., ein kurzer Rundflug 10 Mk.

März 1924: Ein Radiokonzert im Junkers-Flugzeug

Während der Leipziger Messe 1924 richtete die Abteilung Luftverkehr der Junkerswerke vom 1. bis 6. März einen täglichen Luftverkehr ein, der auf reges Interesse stieß. Trotz schlechter Witterung vor Beginn der Messe war die Platznachfrage für Streckenflüge außerordentlich rege, und am 1. März 1924 begann der Messeluftverkehr bei Schneesturm mit ausverkauften Flugzeugen. Die Preise waren verhältnismäßig niedrig gehalten; ein Streckenflug kostete 40 Mk., Hin- und Rückflug 75 Mk., ein kurzer Rundflug 10 Mk.

F 13 in Tiflis

F 13 in Tiflis

März 1923: Eine F 13 überfliegt den Kaukasus

Wie bereits im Kalenderblatt Nr. 13 berichtet, erhielt die Firma Junkers Anfang 1923 von der sowjetischen Regierung die Konzession für die Einrichtung einer Luftverkehrsstrecke von Moskau nach Teheran. Über den Erkundungsflug berichtete Junkers-Mitarbeiter Schmidt das Junkers-Luftverkehr Nachrichtenblatt 1923 Nr. 2:

Die F 13 "Anisa", die als erstes Flugzeug die Strecke Athen – Kairo im ununterbrochenen Flug bezwang

Die F 13 "Anisa", die als erstes Flugzeug die Strecke Athen – Kairo im ununterbrochenen Flug bezwang

26. Februar 1926: Ununterbrochener Flug einer F 13 von Athen nach Kairo in 10 Stunden

Die Presse vom 22. Februar 1926 brachte folgende Meldung:

"Unter Führung des Piloten Schroth und Monteurs Schmidt der Junkers-Werke ist gestern ein Junkers-Wasserflugzeug mit ägyptischen Hoheitsabzeichen — ausgerüstet mit Junkers-Motor LH — nach zehnstündigem Fluge aus Athen kommend in Kairo glatt gelandet. Es ist dies ein neuer Beweis der außerordentlichen Leistungsfähigkeit der bereits seit sieben Jahren verwandten Flugzeugtype F 13, welche die Entfernung von 1300 km über hohe See in so kurzer Zeit zurücklegte."

Eine F 13 auf dem Starnberger See

Eine F 13 auf dem Starnberger See

21. Februar 1925: Ein Geschwaderflug des Bayerischen Landtags

Im Jahre 1925 plante die Junkers Luftverkehr AG einen Zusammenschluß aller mit Junkers-Verkehrsflugzeugen arbeitenden europäischen Luftverkehrsgesellschaften zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien namens "Europa-Union". Damit sollte ein internationaler Fluglinienverbund von Riga bis London und von Stockholm bis Zürich, Wien und Budapest geschaffen werden. Mit Hilfe von Reparaturgemeinschaften und aufeinander abgestimmten Streckenplänen sollten die Kosten gesenkt und die Eigenwirtschaftlichkeit des Luftverkehrs angestrebt werden.

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