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Junkers Bosch

Kalenderblätter

Nach der glücklichen Rettung der Sora-Gruppe. v. l. n. r.: Lihr, Kapt. Sora, Bordmonteur Beckmann, van Donghen, Nilsson

Nobilerettung

Juli 1928: Junkers-Flugzeuge retten Mitglieder der Nobile-Expedition

Am 2. Juni 1928 empfing der junge russische Lehrer Nikolai Reinhold Schmidt mit seinem selbstgebastelten Kurzwellenempfänger einen SOS-Ruf: Die von Umberto Nobile organisierte Nordpol-Expedition war in der Nähe von Spitzbergen abgestürzt und rief um Hilfe. Schmidt löste daraufhin sofort eine internationale Rettungsaktion aus.

Frachtflugzeug W 34 L mit Jupiter VI-Motor

W 34 L

26. Mai 1929: Höhenweltrekord einer Junkers W 34

Hochrufe und Begeisterung empfing Willi Neuenhofen, als er mit seiner W 34 D-1110 am 29. Mai 1929 aus großer Höhe wieder auf dem Flugplatz Dessau landete. Nach vielen Versuchsflügen war es endlich geglückt, den Weltrekord des Amerikaners Soucek von Anfang Mai über 11.930 m zu knacken; Neuenhofen hatte ihn mit 12.739 m um etwas mehr als 800 m überboten.

T 29 D-666 mit Spaltflügel

T 29 D-666

22. April 1925: Das fliegende "Bügeleisen" wird zugelassen

Am 22. April 1925 wurde mit der T 29 ein Sport- und Reiseflugzeug der Junkerswerke zugelassen, dass zwar als wellblechverkleideter Ganzmetall-Tiefdecker sofort als typisches Junkersflugzeug erkennbar war, jedoch in der Reihe der von den Junkersingenieuren konstruierten schwachmotorigen Kleinflugzeugen eine völlige Neuheit darstellte.

Unfall der F 13 B-LATA

Unfall der F 13 B-LATA

10. März 1926: Bruch und Wiederaufbau einer Junkers F 13

Am 10. März 1926 geriet die F 13 "Condor", besetzt mit einem Passagier und beladen mit Fracht und Post, in der Nähe von Helsinki in einen plötzlich auftauchenden dichten Nebel. Der Pilot, dem zu dieser Zeit noch keine Blindfluginstrumente zur Verfügung standen, suchte vergeblich nach einem Ausweg aus der Nebelwand und entschloss sich zur Landung.

Zum 75. Todestag von Prof. Hugo Junkers

Zum 75. Todestag von Prof. Hugo Junkers

9. Februar 1935: Ein merkwürdiges Staatsbegräbnis (Zum 75. Todestag von Prof. Hugo Junkers)

Am 9. Februar 1935 fand auf dem Münchner Waldfriedhof ein bemerkenswertes Staatsbegräbnis statt. Die zahlreichen Trauergäste waren zum großen Teil von weit hergereist. Sie kamen aus dem anhaltinischen Dessau und waren Direktoren, Angestellte und Arbeiter der Junkerswerke, die ihrem ehemaligen Arbeitgeber Professor Hugo Junkers das letzte Geleit geben wollten. Angeordnet hatte dieses prunkvolle Begräbnis Reichskanzler Hitler persönlich.

8. Oktober 1923: Eröffnung des Flugplatzes Berlin-Tempelhof

Am 8. Oktober 1923 wurde das Tempelhofer Feld, ein ehemaliges Manövergelände der Berliner Garnisonen, seiner neuen Bestimmung als Flughafen der Stadt Berlin übergeben. Berlin war damit die einzige Großstadt, die einen Flugplatz im Stadtgebiet besaß - zur Freude der Berliner, die nunmehr keine langen Anfahrtszeiten mehr in Kauf nehmen mussten. Ehe es soweit war, hatte es große Auseinandersetzungen innerhalb des Berliner Magistrats gegeben.

September 1923: Erster ununterbrochene Nachtflug zwischen New York und Chicago mit einer Junkers F 13

Die Presse berichtete im September 1923 von einem spektakulären Nachtflug des Piloten Edward Stinson und des Präsidenten des Aero-Clubs Illinois Charles Dickensons mit einer F 13 von New York nach Chicago. Es sei der erste ununterbrochene Nachtflug zwischen beiden Städten gewesen und damit Vorläufer des Nachtluftverkehrs.

Das Junkers-Luftverkehr Nachrichtenblatt vom 12. Oktober 1923 gab die Übersetzung eines Artikels des "Aeronautical Digest" Nr. 3 vom 3. September 1923 wieder, in dem zu lesen war:

Junkerspilot Franz Kneer mit seiner F 13 am 18. Juni 1923 in Charkow

Junkerspilot Franz Kneer mit seiner F 13 am 18. Juni 1923 in Charkow

September 1923: Einstellung des Luftverkehrs auf der Strecke Moskau - Tiflis

Wie bereits in den Kalenderblättern Nr. 13, Nr. 19 und Nr. 23 berichtet, hatte der Junkers-Luftverkehr in Rußland im Frühjahr 1923 eine Versuchsstrecke von Moskau nach Teheran eingerichtet. Wegen mangelnder Nachfrage und zu hoher Kosten wurde die Strecke bereits im Herbst 1923 wieder eingestellt.

Abb. Nachtpostflug Berlin-Stockholm mit A 20 D 440

Abb. Nachtpostflug Berlin-Stockholm mit A 20 D 440

18. August 1924: Eröffnung der ersten regelmäßigen Nachtluftpoststrecke Berlin - Stockholm

Am 18. August 1924 eröffnete die Junkers Luftverkehr AG mit einem Postflugzeug A 20 die Nachtluftpoststrecke Stockholm - Berlin. Die Strecke über die Ostsee ersparte anfangs eine kostspielige Bodenorganisation und diente der Vorbereitung eines durchgehenden Tag-Nacht-Passagierluftverkehrs.

Zwei Wasserverkehrsflugzeuge vom Typ F 13 auf der Elbe bei Dresden

Zwei Wasserverkehrsflugzeuge vom Typ F 13 auf der Elbe bei Dresden

10. August 1925: Eröffnung der Wasserflugstrecke Dresden - Magdeburg - Hamburg

Am 29. Mai 1925 wurde von der Junkers-Luftverkehr AG ein Versuchsflug mit einem F-13-Wasserverkehrsflugzeug von der Elbe bei Dessau bis nach Dresden durchgeführt. Dieser Flug diente zur Vorbereitung der ersten innerdeutschen Wasserflugstrecke Dresden - Magdeburg - Hamburg-Altona, die am 10. August 1925 in Betrieb genommen wurde.

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