4. Dezember 2012 Michael Busch-Hewera
 
Name:
Leistung(kW): kW
Verwendungszweck:
Leistung(PS): PS
Baujahr:
Spannweite: m
Besatzung:
Länge: m
Passagiere:
Höhe: m
Triebwerk:
Flügelfläche: qm
Startmasse: kg
Höchstgeschwindigkeit: km/h

Im Jahre 1925 wollte die Konstruktionsabteilung des Dessauer Flugzeugwerkes herausfinden, welche Flugleistungen mit der für Fliegerschulen entwickelten Hochdecker-/Doppeldeckerkombination zu erreichen wären, wenn die T 26 einen stärkeren Motor erhielte. Inzwischen hatte sich wiederholt bestätigt, dass das Verwenden von Flugmotoren mit gesteigerter Antriebskraft im Rahmen der zulässigen Zellenbelastung sofort auch höhere Flugleistungsparameter hervorbringt. Zum Beispiel hatte die Umrüstung der G 23 zur G 24 mit drei L 2-Motoren die Fluggeschwindigkeit an die 200 km/h-Grenze geführt. Das war der Hauptgrund dafür, dass dieser Motorenaustausch in Schweden erfolgen musste, denn für deutsche (und in Deutschland gebaute und motorisierte) Flugzeuge galten noch immer die alliierten Begriffsbestimmungen, wonach von vornherein als Kriegsflugzeug anzusehen war und nicht gebaut werden durfte, was sich in die Luft erheben und Fluggeschwindigkeiten von mehr als 180 km/h erreichen konnte.

Dennoch sollte ein Versuchsflugzeug zu weiterführenden Erkenntnisgewinn führen: Eine T 26 wurde mit einem Clerget-Motor (französisches Kriegsfabrikat) versehen und flugerprobt. Diese Version ist in Dessau als Typ T 27 registriert worden. Die Flüge fanden im Dessauer Luftraum statt, und zwar mit der Hochdeckervariante (T 27 E) wie auch mit zusätzlichem Unterflügel (T 27 D). Die erflogenen Leistungen sind heute nicht mehr aufzufinden. Festzustellen ist aber, dass der Dessauer Flugzeugbau fortan zur Weiterentwicklung von Tiefdeckern zurückkehrte – ein Hinweis darauf, dass die Leistungen nicht zufrieden stellend waren.

Die T 27 trug keine Zulassungskennung. Nach dem Versuchsflugprogramm erhielt sie einen Junkers L1 a Motor und war damit wieder eine T 26. Eine weitere T 27 existiert nicht.

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