4. Dezember 2012 Michael Busch-Hewera
 
Name:
Leistung(kW): kW
Verwendungszweck:
Leistung(PS): PS
Baujahr:
Spannweite: m
Besatzung:
Länge: m
Passagiere:
Höhe: m
Triebwerk:
Flügelfläche: qm
Startmasse: kg
Höchstgeschwindigkeit: km/h

Die versuchsweise Entwicklung zweimotoriger Flugzeuge (S 36 und K 37) setzte sich mit der japanischen Bomberversion Ki 1 fort. Das japanische Unternehmen Mitsubishi kaufte im Jahre 1931 die K 37 mit der in Schweden erteilten Zulassungskennung S-AABP sowie die Rechte zum Nachbau.

Die Absicht bestand darin, die in den japanischen Fliegerkräften verwendeten stoffbespannten Doppeldecker-Bombenflugzeuge allmählich zu verdrängen und durch Eindecker-Bomber in der von Junkers entwickelten Leichtmetallbauweise zu ersetzen. Noch im Jahre 1931 wurde die genannte K 37 demontiert und per Schiffsfracht nach Japan geliefert. Orientiert an dieser Mustervorlage begann im Mitshubishi-Werk der Bau des zweimotorigen schweren Bombers Ki 1, dessen erster im Jahre 1932 fertig gestellt war und die Serienproduktion einleitete.

Die Zellengrundmaße entsprachen denen der K 37, jedoch sind einige Details verändert worden. Das Radfahrgestell wurde verstärkt, der Hecksporn durch ein Heckrad ersetzt; das doppelte Seitenleitwerk beibehalten, aber das Höhenleitwerk abgestrebt. Die zuvor offenen Sitze erhielten ein Kabinendach. Der im Rumpfbug der K 37 vorhandene MG-Stand war einem Gefechtsstand gewichen, dessen Oberteil wie eine Panzerkuppel geschlossen und drehbar gelagert war. Die Bombenaufhängung war unterhalb des Rumpfes und der Flügel möglich. Die Ki 1 wurde mit zwei wassergekühlten Mitshubishi-Motoren Ha-2 von je 691 kW/940 PS ausgestattet. Im Jahre 1933 begann die Auslieferung an die Heeresfliegerverbände. Das Flugzeug ist etwa bis zum Jahre 1936 in zwei Modifikationen gebaut worden: Ki 1-1 und Ki 1-2. Im Jahre 1935 folgte mit der Fertigung des Bombers Ki 2 eine weitere Nachbauversion mit Einziehfahrwerk und Ha-8-Motoren.

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