4. Dezember 2012 Michael Busch-Hewera
 
Name:
Leistung(kW): kW
Verwendungszweck:
Leistung(PS): PS
Baujahr:
Spannweite: m
Besatzung:
Länge: m
Passagiere:
Höhe: m
Triebwerk:
Flügelfläche: qm
Startmasse: kg
Höchstgeschwindigkeit: km/h

Auf der Basis des zivilen Mehrzweckflugzeuges A 35 entstand im schwedischen Zweigwerk Limhamn das militärische Verwendungsmuster K 53. die Typenbezeichnung kam auch in diesem Falle durch die Umkehrung von (A) 35 in K (53) zustande. Die Umrüstung bedurfte nur geringen Aufwandes. Der Beobachtersitz war mit einem Drehkranz für ein Maschinengewehr versehen, vor dem Pilotensitz konnten zwei starre Maschinengewehre installiert werden. Dies waren die einzigen Veränderungen an der Flugzeugzelle, deren Abmessungen unverändert blieben. Auch die Motorisierung, ein Junkers-Motor L 5, blieb erhalten. Es handelte sich um die Vermarktung des Zivilflugzeuges A 35 als Militärflugzeugversion. Dafür fanden sich sogleich Interessenten, die ihre Aufträge an die schwedische “A.B. Flygindustri” (Afi) richten.

Das Flugzeug wurde als bewaffneter Aufklärer angeboten, war aber auch als leichtes Jagdflugzeug einsetzbar für das Eingreifen in Erdkämpfe. Es war für die Verwendung auf Landflugplätzen sowie in wasser- und schneereichen Gebieten geeignet, konnte demgemäß in wenigen Arbeitsstunden vom Radfahrgestell auf ein Schwimmer- oder Schneekufengestell umgesetzt werden.

Eine zweite Lieferquelle (eigentlich Modernisierungsquelle) für die UdSSR war das Werk in Fili, in dem noch bis zum Jahre 1927, als die sowjetische Regierung die erteilte Konzession zurückzog, mehrere Ju 20 (A 20 und A 25 ) auf den L 5-Motor umgerüstet wurden. Die Einsatzbezeichnung Ju 20 blieb dabei erhalten.

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