3. Dezember 2012 Michael Busch-Hewera
 
Name:
Leistung(kW): kW
Verwendungszweck:
Leistung(PS): PS
Baujahr:
Spannweite: m
Besatzung:
Länge: m
Passagiere:
Höhe: m
Triebwerk:
Flügelfläche: qm
Startmasse: kg
Höchstgeschwindigkeit: km/h

Als Modifizierung der J 10 entstand das Schwimmerflugzeugmuster J 11 für die Marine. Diese wollte für Seeaufklärungszwecke die zweisitzige Ganzmetall-Eindeckervariante nutzen.

Für diese Entscheidung war ausschlaggebend, dass sich Metallflugzeuge in Heeresfliegereinheiten als unempfindlich gegenüber Einflüssen von Regen und Schnee erwiesen hatten. Die Marineflugzeuge in ihrer bruchanfälligen Bauweise aus Latten und Drahtverspannungen sowie Bespannungen aus Stoff als Außenhaut unterlagen dagegen unter den einsatzbedingten Nässeeinwirkungen einem relativ hohen Sicherheitsverschleiß. Hinzu kam, dass solche Flugzeuge, zumal als Doppeldecker konzipiert, nur umständlich und zeitaufwendig montiert werden konnten, wodurch Reparaturarbeiten beschwerlich waren.

Für die einsatznahe Erprobung wurden zwei J 10 auf Schwimmer gesetzt und der Marine übergeben, Erstflug war am 23.Oktober. Tatsächlich waren die Flugzeuge an Geschwindigkeit allen vorhandenen Marineflugzeugen überlegen; das Schwimmergestell erwies sich als robust und war sowohl Starts als auch Landungen im Seegang mit Windgeschwindigkeiten bis zu 8 m/s gewachsen; infolge des Metallbaues konnten sich die Flächen des Trag- und Steuerwerks nicht verziehen, folglich die Flugeigenschaften nicht verändern. Die Erprobungen führten zu Veränderungen des Seitenruders und des Kühlers sowie der Flügelspannweite, der Flügelfläche und der Länge des Flugzeuges.

Die J 11 war das erste Wasserflugzeug aus Dessau. Während die Marineverwaltung den Umfang des Bauauftrages zu erhöhen erwog und die Flugzeugbauer die Serienfertigung vorbereiteten, war das Kriegsende herangerückt. Nur drei Flugzeuge des Typs wurden bis dahin gebaut.

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