4. Dezember 2012 Michael Busch-Hewera
 
Name:
Leistung(kW): kW
Verwendungszweck:
Leistung(PS): PS
Baujahr:
Spannweite: m
Besatzung:
Länge: m
Passagiere:
Höhe: m
Triebwerk:
Flügelfläche: qm
Startmasse: kg
Höchstgeschwindigkeit: km/h

Mit dem Flugzeugmuster A 35 setzten die Dessauer Flugzeugwerker die offensitzige Tiefdecker-Entwicklungsreihe fort, die bis in das Jahr 1918 zurückreicht: J 10/J 11 – A 20 – A 25 – A 32 – A 35.

Der neue Typ der Reihe war mit zwei Sitzen ausgelegt und flog in der Serienausführung mit einem BMW IV-Motor oder mit Junkers L 5. Vergrößert hatten sich die Abmessungen der Zelle, leicht modifiziert war das Leitwerk. Die A 35 wurde für den Lufttransport von Post und Zeitungen sowie als Schul- und Übungsflugzeug verwendet. Fahr- und Schwimmergestell waren gegeneinander austauschbar.

Das mit der Kennung D-964 registrierte Flugzeug (Werknummer 1058) wurde als Erprobungsträger für den Junkers-Motor L 8, zeitweilig mit Vierblattluftschraube, sowie zur Funktionserprobung von Landefühlern (montiert unter dem Rumpf zwischen den Fahrwerkrädern) benutzt. Insofern diente diese A 35 den Vorversuchen für das spätere Großflugzeug G 38. Zudem wurden zu Versuchszwecken Flügel mit starker Vorderkantenpfeilung montiert. Anders geartete Versuche folgten dem Verhalten des Flugzeuges im Schlepp. Dazu wurde eine A 35 an Draht- und Gummiseilen hinter eine G 24 gehängt und durch die Luft gezogen, während der Motor der geschleppten A 35 auf Leerlauf gestellt war.

Mehrere der Flugzeuge der Typen A 20 und A 25, die sich im Dienste sowjetischer Heeres- und Marinefliegerkräfte befanden, wurden ohne Zellenveränderung auf den Junkers-Motor L 5 umgerüstet. Unabhängig von der Motorausstattung und der damit in Dessau verbundenen Typeneinordnung einmotoriger Tiefdecker mit offenen Sitzen blieb die Bezeichnung Ju 20 (eingeführt mit den ersten in Dienst gestellten A 20) in der UdSSR unverändert.

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