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Einen Sieg im Kampf um das "Blaue Band der Lüfte"
errang am 26. Mai 1929 der Versuchsflieger der Junkers-Flugzeugwerke AG. in Dessau, Flugkapitän
Friedrich Wilhelm Neuenhofen.
Mit einer modifizierten Junkers W 34 startete vom Junkers Werkflugplatz bei klarem Himmel der
Werksflieger Neuenhofen zu einem Höhenflug-Versuch. Die W 34 war bis auf das Allernotwendigste
erleichtert worden, um das zusätzliche Gewicht einer Sauerstoffflasche, des Heizanzugs des
Piloten sowie 80 kg Treibstoff und 9 kg Öl aufnehmen zu können.
Die W 34, mit der Werk-Nummer 2600 und Registrierung D-1119, war mit einem Sternmotor Bristol
"Jupiter" VII mit 220 PS Leistung und einer speziellen Bristol-Zweiblatt-Luftschraube ausgerüstet.
In etwa 45 Minuten Steigzeit hatte Neuenhofen eine Höhe von 12 739 m erreicht und damit
einen Höhenweltrekord erzielt.
Es war ein teurer und unter höchsten Gefahren errungener Sieg, wenn man bedenkt, dass der Pilot im
offenen Cockpit jeder Art von Kälte und Vereisung ausgesetzt war.
Neuenhofen sagte hinterher, dass es der schönste Tag seines Lebens gewesen sei: "Das Wundervolle
und Einzigartige an meinem großen Flug war die riesige Fernsicht. Von etwa 10 000 Meter Höhe ab
habe ich zu einer Seite Magdeburg liegen sehen, zur anderen Leipzig und die Fläche, die der
Flugzeugboden unter mir zudeckte, hatte ungefähr einen Durchmesser von 40 km".

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Höhenflüge bei Junkers 1928
[Artikel vom 18. September 2003]
Im Herbst 1928 wurden in den Junkerswerken zwei Nutzlast - Höhenrekorde
erflogen. Der Flugversuchs-Ingenieur Reginald Schinzinger erreichte in den
Vormittagsstunden des 14. September 1928 in einer W 34 mit 1000 kg
Nutzlast eine Höhe von 6805 Meter.
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Vor 80 Jahren: Dauerflug-Weltrekord
[Artikel vom 10. Juli 2003]
Am 7. Juli 1928 landeten die beiden Junkers-Piloten Zimmermann und Risticz mit einer Junkers
W 33 auf dem Junkers Werksflugplatz nach 65 Stunden und 25 Minuten Dauerflug. Sie hatten
damit die bis dahin bestehende Weltbestzeit von 58 Stunden und 34 Minuten der Italiener
C. Ferrarin und Del Prete überboten.
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