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Nur fliegen ist schöner:
Die Anfänge des Junkers-Motorenbaus
Die ersten Junkers-Forschungsmotoren waren stationäre Motoren. Die Ungetüme erreichten zum Teil Längen von über
zehn Metern bei mehreren Tonnen Gewicht. An ihnen erforschte Hugo Junkers die Grundlagen jedes einzelnen der
vielen Prozesse, die für den optimalen Betrieb seiner Gegenkolben-Motoren wichtig waren.
Vielfach standen dabei physikalische Messungen im Vordergrund. Doch stationäre Motoren hatten auch andere Aufgaben.
So sollte der erste Gegenkolbenmotor, den Junkers 1892 zusammen mit Wilhelm von Oechselhaeuser in Dessau entwickelt
hatte, einen Dynamo antreiben, also als Generator dienen. Die Stromerzeugung war auch in den folgenden Jahren eines
der Hauptanwendungsgebiete für stationäre Motoren.
Der erste Schritt zum mobilen Motor stellten Versuche zum Antrieb von Lokomotiven dar. Unter der Kennung "M17" gab
es im Jahr 1911 solches Projekt. Zwei Jahre später mit dem M23 einen ersten Versuchsmotor. Später sind Junkers-Motoren
in vielen Lokomotiven eingesetzt worden. Schneller zum Einsatz - und das vor allem auch mit wirtschaftlichem Erfolg -
kamen Junkers-Motoren auf Schiffen. Dort waren bislang nur Dampfmaschinen eingesetzt worden, gegen deren Ausmaße
Junkers' Gegenkolbenmotoren zarte Gewächse waren. Bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges sind in mehreren
europäischen Staaten Junkers-Motoren mit großem Erfolg in Lizenz produziert worden.
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