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150. Geburtstag von Hugo Junkers - Die Luftfahrt-Branche ehrt am 3. Februar einen ihrer großen PioniereHugo Junkers war der bedeutendste Industrielle des deutschen Verkehrsflugzeug- und Flugmotorenbaus seiner Epoche und einer der wegweisenden Luftfahrt-Pioniere weltweit. Am 3. Februar dieses Jahres feiern Luftfahrt- und Technik-Begeisterte in aller Welt ein ganz besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren - am 3.Februar 1859 - wurde er der geniale Erfinder als Sohn eines Webereibesitzers in Rheydt geboren. 1895 gründete er in Dessau sein erstes Unternehmen, in dem später auch der weltbekannte Junkers-Gasbadeofen produziert wurde. Diese Durchlauferhitzer lieferten den Menschen erstmals bequem warmes Wasser aus der Leitung. Für Hugo Junkers bildeten sie die finanzielle Grundlage für seine Forschung und den wirtschaftlichen Rückhalt für sein Firmenimperium.1897 wurde der Unternehmer als Professor für Thermodynamik an die Technischen Hochschulen Aachen berufen. 1915 entwickelte Junkers das erste Ganzmetallflugzeug (J1). Weiterer Meilenstein war die Junkers F 13 (1919), das erste Ganzmetall-Kabinen-Verkehrsflugzeug der Welt. 1926 entstand auf Betreiben der Reichsregierung aus dem Zusammenschluss der "Junkers-Luftverkehr AG" und der "Deutschen Aero-Lloyd" die "Deutsche Luft-Hansa AG". Mit 33 Flugweltrekorden wurde 1927 das erfolgreichste Jahr für den Junkers-Flugzeugbau. Dessau war jetzt eines der Welt-Zentren für die Luftfahrt. Berühmtheit erlangte Hugo Junkers mit der dreimotorigen Ju 52 (1932), die von der Lufthansa und vielen internationalen Luftverkehrsgesellschaften eingesetzt wurde. Auch das Bauhaus wurde maßgeblich von Junkers gefördert. Doch Hugo Junkers war nicht nur Pionier und Wegbereiter auf dem Gebiet des Flugwesens. Neben dem bekannten Junkers-Gasbadeofen wurden in seinen Unternehmen auch Schiffs- und Kraftfahrzeugmotoren, Messgeräte, Stahlhallen, Stahlmöbel und Heizgeräte hergestellt. Nach der Machtergreifung 1933 stand Hugo Junkers den Aufrüstungsplänen der Nationalsozialisten im Wege. Er wurde in einem Geheimverfahren vorübergehend unter Hausarrest gestellt und unter Androhung eines Landesverratsprozesses zur Übereignung seiner Flugzeug- und Flugmotorenwerke an das Reich gezwungen. Er durfte seine Firmen nicht mehr betreten und starb am 3. Februar 1935, seinem 76. Geburtstag in Gauting bei München. Infos zu Veranstaltungen und Veröffentlichungen zum 150. Geburtstag von Hugo Junkers finden Sie auf der Seite Termine zum 150. Geburtstag von Hugo Junkers»» Presseinformationen und Bildmaterial zum Download für Ihre Berichterstattung finden Sie auf folgender Seite: www.press-service.info/junkers... |
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