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Junkers W 33
Der einmotorige Frachttransport-Tiefdecker W 33 war eine Weiterentwicklung des erfolgriechen Passagierflugzeuges
F 13
. In der Folgezeit wurde er auch als Luftbildflugzeug mit aufklappbarem Rumpfboden, als Schädlingsbekämpfungsflugzeug
mit Streuvorrichtung unter dem Rumpf sowie als behelfsmäßiges Passagierflugzeug mit vier Notsitzen verwendet worden und
galt daher als Mehrzweckflugzeug. Von vornherein für den Luftfrachtverkehr konzipiert, fehlten unter anderem die von der
F 13 bekannten Ausblickfenster, und auf der Rumpfoberseite war der für die F 13 typische Buckel über der Passagierkabine
verschwunden. Das Radfahrgestell konnte gegen ein Schwimmergestell ausgetauscht werden.
Der Erstflug dieser Wasserflugzeugversion fand am 17. Juni 1926 auf der Elbe bei Dessau (Leopoldshafen) statt.
Der Pilotenraum war mit einer Doppelsteuerung ausgerüstet und offen, spätere Ausführungen waren geschlossen und
wiesen im Rumpf ein nachgerüstetes kleines Ausblickfenster auf. die Flugzeuge wurden hauptsächlich mit Junkers-Motoren L 5
oder L 5 G ausgestattet.
Technische Daten:
| Verwendungszweck: | Mehrzweckflugzeug |
| Baujahr / Erstflug: | 1926 / 17. Juni 1926 |
| Besatzung: | 2 Personen |
| Passagiere: | - |
Triebwerk (Leistung): | Junkers L5 228 kW 310 PS |
| Spannweite: | 17,75 m |
| Länge: | 10,50 m |
| Höhe: | 2,90 m |
| Flügelfläche: | 43,00 m² |
| Höchstgeschwindigkeit: | 197 km/h |
| Startmasse: | 2100 kg |
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Der Flugzeugtyp erwies sich nicht nur im Einsatz als robust und zuverlässig, sondern es gelangen auch aufsehenerregende
Pionierflüge. Am 12. Mai 1928 startete eine speziell um- und ausgerüstete W 33 (Werknummer 2504; Kennung D-1167) auf dem
westirischen Flugplatz Baldonell und landete nach rund 36 Stunden zwischen Labrador und Neufundland auf der Insel
Greenly Island. Das war der fluggeschichtlich erste Nonstop-Atlantiküberflug in der Ost-West-Richtung. Am 19. Oktober 1928
erhob sich eine W 33 in Berlin-Tempelhof und flog in mehreren Etappen sowie der reinen Flugzeit von 90 Stunden über rund
14250 km bis zur japanischen Hauptstadt Tokio. Dieses Baumuster überzeugte außerdem durch mehrere Flugweltrekorde.
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