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Junkers T 23
Der vierte Flugzeugtyp des Jahres 1923 aus Dessau war ein zweisitziges Schulflugzeug, das vom Nutzer wandelbar
als freitragend unverspannter Hochdecker T 23 E (E = Eindecker) oder Zweidecker T 23 D (D = Doppeldecker)
eingesetzt werden konnte. Der Unterflügel war mit der Spannweite von 10 m kleiner als der Oberflügel mit
reichlich 13 m, dessen Flächentiefe und -dicke nach außen abnahm und in dem sich die Kraftstofftanks befanden.
Als Typenbezeichnung findet sich in einzelnen Quellen auch U 23.
Das Flugzeugmuster ist speziell für den Ausbildungs- und Übungsbetrieb an Flugschulen entwickelt worden.
Dazu war der Unterflügel bei Bedarf unter den Rumpf montierbar, und mit seinen Endpunkten wurde er mittels
V-Streben am Oberflügel befestigt. Das sollte die Anpassung von Flugeigenschaften an den jeweiligen Ausbildungsstand
des Flugschülers ermöglichen, denn die Doppeldeckervariante erlaubte Höchstgeschwindigkeiten von 130 km/h, der
Eindecker von 145 km/h. Daher war die Eindeckervariante für fortgeschrittene Flieger gedacht und sollte auch für
Sportflüge geeignet sein. Solche Anpassungsmöglichkeiten halfen Flugschulen, mit einem relativ kleinen, wirtschaftlich
vorteilhaften Flugzeugpark auszukommen. Der vordere Sitz hinter dem Motor war für den Flugschüler, der hintere für
seinen Lehrer bestimmt.
Technische Daten:
| Verwendungszweck: | Schulflugzeug |
| Baujahr / Erstflug: | 1923 |
| Besatzung: | 1 Person |
| Passagiere: | 1 Person |
Triebwerk (Leistung): | Le Rôhne 59 kW 80 PS |
| Spannweite: | 13,15 m |
| Länge: | 7,26 m |
| Höhe: | 3,02 m |
| Flügelfläche: | 21,20 m² (E) / 33,20 m² (D) |
| Höchstgeschwindigkeit: | 145 km/h (E) / 130 km/h (D) |
| Startmasse: | 765 kg (E) / 820 kg (D) |
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Insgesamt sind im Zeitraum 1923/1924 mindestens vier T 23 gebaut worden (Werknummern 440 bis 443).
Deren Erstflüge lagen zwischen März 1923 und Februar 1924. Als verwendeter Antrieb ist der Le Rhône-Motor
mit 80 PS und 120 PS bekannt, doch sind auch andere Motoren eingesetzt worden, bei späterer Umrüstung
beispielsweise der Junkers L 1.
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