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Junkers J7
Nach dem Aufgeben des J 3-Projektes im Jahre 1916 wurde erneut ein Jagdeinsitzer (J 5) entworfen,
jedoch mit dem Bau nicht begonnen. Dafür begann der Bau eines kleinen Hochdeckers (J 6), der
aber unvollendet blieb. Hingegen entstand im Jahre 1917 ein Tiefdecker, die J 7.
Dieses Muster war eine direkte Weiterentwicklung des J 3-Vorhabens und erbrachte im Ergebnis
von Erprobungen, Änderungen und wiederum Neuerprobungen die bis dahin besten Flugleistungen.
Mit der J 7 sollten die Möglichkeiten und Grenzen der Leichtmetallbauweise technisch und
technologisch erkundet werden. Der Rumpf und die Tragflächen bestanden aus
Duralumin-Rohrgerüsten, die mit Duralumin-Wellblech beplankt wurden. An ein durchlaufendes
Flugzeugmittelstück wurden die Flügel angeschlossen. Konstruktive Detailänderungen während
des Flugerprobungsprogramms betrafen vor allem die Quersteuerung, das Fahrwerk und die Motorkühlung.
Technische Daten:
| Verwendungszweck: | Versuchsflugzeug |
| Baujahr / Erstflug: | 1917 / 17.09.1917 |
| Besatzung: | 1 Person |
| Passagiere: | - |
Triebwerk (Leistung): | Daimler D III a 118 kW 160 PS |
| Spannweite: | 9,00 m |
| Länge: | 6,70 m |
| Höhe: | 2,60 m |
| Flügelfläche: | 11,70 m² |
| Höchstgeschwindigkeit: | 205 km/h |
| Startmasse: | 836 kg |
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Mit der Werkerprobung hatte der welterste flugfähige, freitragende Leichtmetall-Tiefdecker alle
Tests bestanden. Im Jahre 1918 wurde der Prototyp zu einem Vergleichsfliegen zum Flugplatz
Johannisthal / Adlershof bei Berlin gebracht, wo die seinerzeit besten deutschen Neuentwicklungen
als Jagdflugzeuge getestet wurden. Geeignete Modelle sollten unverzüglich in die Großserienproduktion gehen.
Für einen der Demonstrationsflüge mit der J 7 hatte sich der Schweriner Jagdflugzeugfabrikant
Fokker als Pilot angeboten (der aus dem eigenen Werk ebenfalls ein neues Baumuster in den
Vergleichswettbewerb eingebracht hatte). Am Ende der erfolgreichen Vorführung rollte er nach
der Landung die J 7 in voller Fahrt in einen Graben, wodurch der Junkers-Eindecker zerstört
wurde und ausschied. Eine weitere J 7 ist danach nicht mehr gebaut worden.
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