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Junkers J2
Der einsitzige Eindecker J 2 war der Prototyp für ein Jagdflugzeug der Werke "Junkers & Co." Der militärische
Entwicklungsauftrag gab dabei klare Leistungserwartungen vor, vor allem in Hinblick auf Steigleistung und Wendigkeit.
Dafür wurde in Dessau angestrebt, die Fertigungsverfahren aus dem Versuchsbau der J 1 zu übertragen,
das heißt es ging um eine Weiterentwicklung des Typs J 1. Wiederum wurde Eisen für die Rippen und
Eisenblech für die Außenhaut verwendet, aber das Flugzeug als Tiefdecker konzipiert, die
Tragflächenverbindung vervollkommnet und unter dem Rumpf - unterhalb des Pilotensitzes -
ein Düsenkühler angeordnet.
Technische Daten:
| Verwendungszweck: | Versuchsflugzeug |
| Baujahr / Erstflug: | 1916 / 11.07.1916 |
| Besatzung: | 1 Person |
| Passagiere: | - |
Triebwerk (Leistung): | Daimler D III 118 kW 160 PS |
| Spannweite: | 11,70 m |
| Länge: | 7,43 m |
| Höhe: | 3,13 m |
| Flügelfläche: | 24,64 m² |
| Höchstgeschwindigkeit: | 185 km/h |
| Startmasse: | 1165 kg |
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Insgesamt waren sechs Flugzeuge in Auftrag gegeben worden. Das erste wurde wie die J 1 mit einem
Daimler-Motor D II ausgestattet und erbrachte im Vergleich der Erprobungsdaten keine Leistungsfortschritte.
Es trug am Rumpf die militärische Bezeichnung E 250/16 (E = Eindecker-Jagdeinsitzer; 250 = militärische
Auftragsnummer; 16 = Baujahr). Für die weiteren fünf Flugzeuge konnten etwa zur Jahresmitte 1916
leistungsstärkere Daimler-Motoren D III beschafft und eingebaut werden (militärische Bezeichnung
E 251/16 bis E 255/16); zugleich wurden für diese zweite Version des Typs die Spannweite, die
Flügelfläche sowie die Flugzeuglänge vergrößert. Erprobungen führten zu der Feststellung, dass
die Fluggeschwindigkeit zwar zugenommen hatte, jedoch hatte sich auch die Startmasse deutlich
erhöht. Daher konnten die von der Heeresverwaltung geforderten Leistungen nicht erreicht werden:
Das Flugzeug stieg zu langsam, und auch die Wendigkeit im Fluge war entsprechend gering. Als
dieses Ergebnis feststand, wurden die Versuche mit der J 2 auf Anweisung von Prof. Junkers eingestellt.
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