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Junkers G 24
Das Passagierflugzeug G 24 war die zuerst konzipierte Ausführung des zeitweilig als G 23 gebauten und
bezeichneten Übergangsmuster. Es hatte leistungsstärkere Motoren als die G 23. Prof. Junkers umging die
für Deutschland geltenden Nachkriegsbeschränkungen aus dem Versailler Vertrag, indem er im Januar 1925
im südschwedischen Limhamn ein Flugzeugwerk gründete. Dort wurden die meisten der Dessauer G 23 noch im
selben Jahre auf stärkere Motoren umgerüstet, und sie kehrten nach dieser Modifizierung als G 24 nach
Deutschland zurück oder wurden bereits ab Limhamn an Luftverkehrsgesellschaften anderer Länder geliefert.
Mit ihren schwedischen Zulassungskennungen waren sie in Deutschland dem Zugriff der alliierten Kontrollbehörden
entzogen. Zugleich begann im Jahre 1925 die Komplettmontage von G 24 aus Dessauer Bauteilen. Die erste war die
Werknummer 846, die als einzige aus der G 23-Serie (erste Bauserie) nicht in Dessau montiert, sondern gleich
als Kistenfrachtgut nach Limhamn gebracht wurde. Dort mit drei Junkers-L 2-Motoren ausgestattet, flog sie in
Deutschland fortan mit der schwedischen Kennung S-AABE, bis sie im Jahre 1927 mit der Kennung D-1091 in die
deutsche Luftfahrzeugrolle eingetragen wurde.
Technische Daten:
| Verwendungszweck: | Verkehrsflugzeug |
| Baujahr / Erstflug: | 1927 (dritte Bauserie) |
| Besatzung: | 2 Personen |
| Passagiere: | 9 Personen |
Triebwerk (Leistung): | 3xJunkers L5 gesamt: 684 kW 930 PS |
| Spannweite: | 29,90 m |
| Länge: | 15,70 m |
| Höhe: | 4,15 m |
| Flügelfläche: | 97,80 m² |
| Höchstgeschwindigkeit: | 197 km/h |
| Startmasse: | 6500 kg |
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Die G 24 der zweiten Bauserie (ab Werknummer 902) wurden überwiegend in Limhamn montiert, die der dritten
Bauserie (ab Werknummer 927) dann wieder in Dessau, nachdem im Mai 1926 die Beschränkungen für Zivilflugzeuge
aufgehoben worden waren. Das ging mit Änderungen einher. Die G 24 erhielt im Verlaufe der Baujahre nicht nur
immer stärkere Motoren, sondern auch veränderte Zellen. Beispielsweise streckte sich die Spannweite von
anfangs 28,50 m (1925) auf 29,37 m (1926) und 29,90 m (1927). Einige Flugzeug sind, z. B. für Finnland,
auf Schwimmer gesetzt worden.
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