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F 13
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Am Anfang steht der "Blechesel": Die Junkers F 13

Mit ihrem Erstflug am 25. Juni 1919 begann für die Junkers F 13 ein Welterfolg, wie er keinem anderen Flugzeug zuvor beschieden war. Mit dem Kabinen-Verkehrsflugzeug in Ganzmetall-Ausführung gelang Hugo Junkers und seinem Konstrukteur Otto Reuter ein großer Wurf, der für fast ein Jahrzehnt die Richtung des Flugzeugbaus auf internationaler Verkehrsebene bestimmte.

Kennzeichnend für alle Junkers-Flugzeuge waren die patentierte Tiefdeckerbauweise in einer Holmentragwerk-Konstruktion. Die solide Ganzmetallbauweise garantierte auch in der F 13 eine größtmögliche Sicherheit und bequeme Unterbringung der Passagiere. Junkers-Flugzeuge konnten hohen Belastungen ausgesetzt werden, sie waren feuerfest und wetterbeständig.

Bereits im Sommer 1919 wurde die F 13 im internationalen Luftverkehr nach Osteuropa eingesetzt. Am 13. September 1919 wurde mit acht Personen an Bord ein Höhenweltrekord von 6750 Metern aufgestellt.

Ihr Erfolg brachte die F 13 schnell in alle Welt. Schon Anfang 1920 flog eine erste Maschine in Kolumbien. Die US-Postverwaltung setzte insgesamt acht Junkers F 13 auf den Strecken New York - Omaha und New York - San Francisco ein. Im Vergleich zu den Konkurrenz-Maschinen sanken die Betriebskosten um 30% und die Wartungskosten um 50%, während sich die Reichweite gleichzeitig um 50% erhöhte. Dabei konnte zusätzlich die Nutzlast um das Zweieinhalbfache gesteigert werden.

Auch in Argentinien, Brasilien, China, Persien, Finnland, Schweden, Lettland, Polen, Ungarn, Österreich, Italien und der Schweiz spielte die Junkers F 13 als Passagier- und Lastflugzeug eine hervorragende Rolle. Sie bewährte sich in den heißen Regionen Afrikas, Asiens und Australiens ebenso wie im hohen Norden Kanadas und Sibiriens. Die Junkers F 13 nahm der Verkehrsluftfahrt den Nimbus risikoreicher Ungewissheit und unwirtschaftlicher Extravaganz.

Seit diesem Zeitpunkt galten die Junkers-Werke in Dessau als Inbegriff des modernen Luftfahrtgedankens. Sie entwickelten sich zu einem Zentrum der modernen Weltluftfahrt. Die wesentlichsten Patentanmeldungen auf dem Gebiet der Aerodynamik, des Flugzeugbaus und der damit verbundenen konstruktiven und technischen Neuerungen kamen von Professor Hugo Junkers und seinen Mitarbeitern.


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9. Februar 2010

75. Todestag von Hugo Junkers
Ein merkwürdiges Staatsbegräbnis fand am 9. Feb. 1935 am Münchner Waldfriedhof statt. Angeordnet hatte dieses prunkvolle Begräbnis Reichskanzler Hitler persönlich. Sein Stellvertreter Rudolf Hess legte nun einen Kranz an dem Grab ausgerechnet des Mannes nieder, der vorher monatelang als Staatsfeind verfolgt und um sein Lebenswerk gebracht worden war...
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Dieses reichhaltig illustrierte Buch von Autor Wolfgang Miertsch beschreibt sehr anschaulich den Weg von den ersten Flugversuchen Otto Lilienthals bis zum ersten Verkehrsflugzeug, der Junkers F 13. Ein wundervolles Buch für alle Enthusiasten der frühen Luftfahrtgeschichte.

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Linktipp II   
* F 13 im Dt. Museum
Die F 13 war mit einer ganzen Reihe von Entwurfsmerkmalen Vorbild für eine Generation von Verkehrsflugzeugen. Die F 13 fe wurde 1927/28 in Dessau gebaut und an den afghanischen König Aman Ullah verkauft.. bis sie 1984 schließlich ihren Platz im Deutschen Museum in München einnehmen durfte. Weltweit können heute nur mehr vier Exemplare in Museen bestaunt werden.

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