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Ju 52
Die "Tante Ju", wie die Ju 52 liebevoll genannt wurde, entwickelte sich wie kein anderes Flugzeug ihrer Zeit zum Synonym
für Zuverlässigkeit und komfortables Reisen. Ursprünglich als Frachtflugzeug geplant und gebaut, erkannte Prof. Hugo Junkers
bald den Nutzen der Ju 52 im Passagierverkehr - und aus der "Tante Ju" wurde das erste Großserienflugzeug der Welt. Einige Exemplare
fliegen sogar noch heute.
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Ein Kindheitstraum aus Wellblech
Wie so oft stand ich wie angewurzelt da und schaute in den Himmel, lauschte
dem dumpfen Grollen der 3 Sternmotoren und dachte irgendwann fliege ich
auch mal mit ihr.
Als ich sie nicht mehr sehen konnte, griff ich zum Handy und rief beim
Flughafen an, die mir auch sofort die Nummer der Ju 52 Stiftung geben konnten.
Ein halbes Jahr später stand ich mit feuchten Händen und einem breiten Grinsen
auf dem Gesicht vor meinem Traum...
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360° Panoramabild: Ju 52 vor Hangar
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Geburtsstunden eines Mythos: Die Ju 52
Der frühe Luftverkehr war ein Zusatzgeschäft. Nur massive staatliche Subventionen erhielten die Fluglinien am Leben.
Hugo Junkers hatte jedoch höhere Pläne. Die hervorragenden Erfahrungen mit der Typenreihe von der F 13 über die W 33
bis zur G 31 hatten gezeigt, dass nicht nur der Passagierverkehr, sondern auch der Transport von Gütern eine große
Zukunft hatte.
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Komfortables Reisen: Die Ausstattung der Ju 52 bei der Lufthansa
Mit einer kleinen Broschüre informierte die Lufthansa ihre Passagiere über die Besonderheiten der noch nicht ganz alltäglichen
Beförderungsart: "Eine Luftreise bringt Freude, Erholung und Zeitgewinn. Die schnellen neuzeitlichen Verkehrsflugzeuge bewältigen
auch den längsten Reiseweg in kurzer Zeit."
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Bangkok, Berlin, Buenos Aires: Die Ju 52 in aller Welt
Im Laufe der dreißiger Jahre machten neue technische und fliegerische Entwicklungen den Luftverkehr in Deutschland weit
weniger wetterabhängig als noch in der schwierigen Aufbauphase zuvor. Doch im Ausland gab es manche Strecken, deren Betrieb
nicht gerade Schönwetter-Fliegen bedeutete. Zu den wohl schwierigsten Strecken des Lufthansa-Verkehrsnetzes gehörte die
Route zur einsamen afrikanischen Küstenstation Bathurst, auf der die Südamerika-Post zu den dort wartenden Flugbooten gebracht
wurde: Die tropischen Klimabedingungen stellten extrem hohe Anforderungen an Mensch und Maschine.
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